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Going Abroad

Schon in der 11 Klasse hatte ich den Wunsch, nach dem Abitur, für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Doch ich dachte, dass ich noch viel Zeit habe mich um darum zu kümmern. Naja so begann ich erst im Januar diesen Jahres mich bei einer Organisation zu bewerben. Dann musste ich, so naiv wie ich bin, erfahren dass ich eigentlich viel zu spät dran bin. Auch acht Bewerbungen haben mich nicht weitergebracht. Mit der zeit wurde mir dann klar, dass sich mein Traum, ein Jahr ins Ausland zu gehen, nicht erfüllen wird. *Schniff*

Daraufhin musste ich mir eine Alternative überlegen, was mir sehr schwer viel. Ich habe dann mal wieder alles ein bisschen ruhen lassen. Um genauer zu sein eine ganze Weile. Ich habe mir gedacht nach dem Abitur muss ich erst mal das Leben genießen, feiern und in den Urlaub fahren. Gesagt, getan :)

Doch dann hat mir irgendwann das Bundeszivilamt in Köln einen Strich durch die Rechnung gezogen. Schade, ich dachte schon sie haben mich vergessen. Nein, stattdessen bekam ich Briefe in denen ich aufgefordert wurde mir eine Zivi Stelle zu suchen, ansonsten würde man mich einziehen.

Naja und dann musste ich mir mal wieder was einfallen lassen. Mit dem Bundeszivilamt im Nacken habe ich mich schlussendlich in Stuttgart auf die Suche nach einer Zivi Stelle gemacht. Und siehe da, Guido hatte Glück. Ich war überglücklich etwas gefunden zu haben und musste nur noch zusagen. Als ich gerade zum Telefon laufen wollte, ruft mich Bennet aus meiner Klasse an:

„Guido du kannst ein Fsj in Australien machen“

„Bitte was? Willst du mich verarschen“

Nein wer hätte es gedacht, Bennet meinte es ernst. Daraufhin bin ich erstmal den ganzen Tag schreiend und glücklich durchs Haus gerannt. Doch als ich erfahren habe, wann es losgehen soll, musste ich mich am Riemen reißen. Am 12 August bekam ich Bennets Anruf und am 21 September soll es losgehen. Ja genau, ich hatte nur ein Monat zeit alles zu organisieren und das war verdammt viel:

Ein Reisepass, ein internationaler Führerschein, ein Visum und ein neuer Personalausweis musste beantragt werden. Des Weiteren musste ich mich um einen Flug und um tausend Formulare kümmern, die die Organisation, über die ich nach Australien gehe, benötigt. Doch das allerschlimmste war, dass ich mein geliebtes Motorrad verkaufen musste *Schniff*

Hinzu kam, dass ich noch ein zweiwöchiges Praktikum absolvieren musste, dass ich glücklicherweise in der Jugendherberge Stuttgart machen durfte. Und zum Schluss musste ich noch nach Köln, um dort ein zehntägiges Vorbereitungsseminar zu besuchen. Nachdem ich es dann auch endlich geschafft hatte noch die unterschiedlichsten Dinge einzukaufen, die man für eine Auslandsjahr braucht, war ich am Ziel.

Ja ich hätte es auch nicht gedacht, aber der Guido war fleißig und hat alles innerhalb von fünf Wochen gestemmt. ICH MÖCHTE MICH AUCH HIERMIT BEI BENNET GANZ HERZLICH BEDANKEN, DENN OHNE IHN WÄRE ICH JETZT IMMERNOCH IN STUTTGART: VIELEN DANK

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